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Der Radlsalon Mowetz & Co. wurde 2008 von Stefan Novak ins Leben gerufen. Stefan Novak tourt seit 15 Jahren als Teil der Theatergruppe Irrwisch (www.irrwisch.at) und als Soloperformer mit dem Theater Mowetz durch Europa. Markenzeichen der Arbeiten beider Gruppen sind witzige, unterhaltsame Stücke im öffentlichen Raum. Die Idee zum Radlsalon kam Stefan Novak bereits vor zehn Jahren. Doch erst 2006 fand er eine Werkstatt und Zeit, seine Idee umzusetzen. Gemeinsam mit Partnern und Freunden baut er vor allem im Winter an kuriosen Fahrrädern. „Mein Wunsch ist es", sagt Novak, "Räder zu 'erfinden', die Überwindung kosten und reich belohnen. Es freut mich, Menschen beim Denken zu sehen. Zu beobachten, wie Sie ein neues, unbekanntes Fahrradobjekt sehen, sich mit dem Gedanken spielen es zu fahren, ihren Seiltanz beginnen und beenden. Das erfüllt mich mit Freude. Während ich im Theater letztlich meine Arbeit räumlich vor dem Publikum leiste, also vor ihm spiele, leiste ich beim Radlsalon meine Arbeit zeitlich vorher und lasse die Menschen spielen. Sie spielen dann vor ihrem Publikum. Denn immer, wenn ein Radlsalon stattfindet, finden sich Menschen, die gerne zusehen und sich am Salonbetrieb freuen." Dass das Material des Radlsalons weggeworfene Räder sind, ist eine ökonomische Notwendigkeit und ein gewollter Beitrag zur Sichtbarmachung der gesellschaftlichen, ökonomischen sowie ökologischen Zusammenhänge, in denen wir leben. Viele Räder, an denen nur wenig zu reparieren ist, um sie wieder in Gang zu bringen, sind ebenso wie weggeworfene Räder ein hervorragendes Ausgangsmaterial, um neue Spielgeräte herzustellen. Mowetz & Co. produzieren laufend neue, kuriose Räder – und beachten dabei drei "Spielregeln": HE: Konstrukteur, Schweißer und Radgeber; Andreas Röderer: Radgeber und Händler; Wolfgang Schmidt & Schlosserei Krach: Schlosser und Schweißer; Chris Janka: Konstrukteur und Schweißer; Beate Leyrer: Konzept & Verkauf; UrsulaSova: Verkauf; Isabella Heugl: Management; Barabara Schneider-Resl: Graphik; Nadja Meister: Photographie; Anna Gruber: Webgraphik; Paul Daniel: Textberatung; Christoph Duit: Dekonstruktion und Montage; Helmut Schmidt: Schweißer; Wolfgang Hohetanner: Lackierungen; MA 48 der Stadt Wien: Nicht-versiegende-Fahrradquelle; Mistplatz St. Andrä-Wördern: Fundstücke-Lieferant; Sepp Pauer: Konstrukteuer und Recyclist Mowetz & Co. erfreut sich einer breiten UnterstützerInnen Gruppe Ohne die stete Hilfe von Freunden, Bekannten und Personen, die einfach gerne die Idee unterstützen, wäre dieser Salon undenkbar. |
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| © Fotos Nadja Meister |
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